Es geht wieder auf den Winter zu, und damit einher gehen auch Schnee und Eis. Die Kinder freuen sich übers Schlittenfahren und Schneemann bauen, die Erwachsenen Schneeschaufel und Streugut.

!Hauseigentümer sind dazu verpflichtet, ihrer Räum- und Streupflicht bei Eis und Schnee nachzukommen! Wer die Verkehrssicherungspflicht vernachlässigt, der kann im Zweifelsfalls sogar dafür belangt werden -und das wird teuer.

Für das Räumen des Gehwegs gibt es klare Vorschriften: Der freigeräumte Streifen muss so breit sein, dass zwei erwachsene Menschen ohne Probleme nebeneinander stehen können. Der Schnee darf nicht auf der Straße angehäuft werden, höchstens am Gehwegrand. Sollte sich eine Eisschicht auf dem Trottoir befinden, muss diese ebenfalls entfernt werden.

Gestreut werden darf Granulat, Splitt und Sand. Auftausalze sind aus ökologischen Gründen nicht erlaubt. Aber Achtung: Zuviel Streugut kann den pH-Wert des Bodens verändern. Dies schadet den Pflanzen, auch im Winter!

Bei Eis und Schnee muss geräumt werden, wie hier in Chicago

Bei Eis und Schnee muss geräumt werden, wie hier in Chicago

Frostschäden an Wasserrohren vorbeugen

Bei niedrigen Temperaturen platzt ein Rohr schneller, als man gucken kann. Und vor allem schneller, als dass man den entstandenen Schaden bemerkt. Wasserleitungen sind meist unsichtbar und verlaufen akkurat verputzt hinter der Wand. Deshalb wird ein geplatztes Rohr oft tage- oder wochenlang nicht entdeckt. Keller, selten benutzte Räume wie Gästebad oder Abstellräume sind oft von Rohrschäden betroffen.

Hier gilt: Sofort handeln! Ist das Rohr bereits geplatzt: Versicherer informieren, die Hausratsversicherung ersetzt hier die Schäden am Inventar. Kommt kein Trinkwasser mehr aus der Leitung und/oder bleiben die Heizkörper kalt: Handwerker anrufen, damit diese die zugefrorenen Leitungen wieder freimachen.