Wer seinen Kindern eine Schaukel oder einen Sandkasten in den Garten bauen will, muss vorher seinen Vermieter beziehungsweise die Eigentümergemeinschaft fragen.

Denn nach einem Urteil vom 12.06.2014 des Landgerichts Frankfurt/Main zählt die Erbauung solcher Spielgeräte als bauliche Veränderung und muss demnach beantragt werden.

Begründet wurde das Urteil unter anderem damit, dass eine Schaukel und Sandkasten das äußere Erscheinungsbild des gemeinschaftlichen Eigentums verändere.

Auch sei dies nicht der übliche Nutzungszweck einer derartigen Freifläche.

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Hintergrund war die Anfechtungsklage einer Eigentümerin, die sich gegen eine solche Nutzung einer Freifläche aussproch. Zuvor war bei der Eigentümerversammlung für die Schaukel und den Sandkasten gestimmt worden.