Es gibt Vermieter, die Spaß an Gartenarbeit haben und auch im eigenen Mietobjekt Hand anlegen, den Rasen mähen, Laub rechen usw.

Der BGH musste sich nun in einem Verfahren mit der Frage beschäftigen, ob und wieviel der Vermieter dafür in  der Nebenkostenabrechnung seinen Mietern berechnen darf.

Der unter anderem für das Wohnraummietrecht zuständige VIII. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass erbrachte Hausmeister- und Gartenpflegearbeiten nach den fiktiven Kosten abgerechnet werden können, die bei Erbringung der Leistungen durch einen Dritten entstanden wären.

Urteil vom 14. November 2012 – VIII ZR 41/12