Der Bundesrat hat der Novellierung der Energieeinsparverordnung (EnEV) zugestimmt allerdings nur mit Änderungen gegenüber dem Entwurf der Bundesregierung. So verlangt der Bundesrat, Energieausweise um Energieeffizienzklassen zu erweitern. Nach dem Willen des Bundesrats müssen Heizkessel welche mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen befüllt werden und älter als 30 Jahre sind, 2015  außer Betrieb genommen werden.  Derweil fordern die Länder mehr Transparenz, welche durch  die verschiedenen  Energiesparvorschriften (Energieeinsparungsgesetz, Energieeinsparverordnung, Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz) nicht gewährt ist. Der Bundesrat hält es daher für dringend notwendig, diesen Bereich zu vereinfachen, und fordert daher eine grundlegende Überarbeitung der Bundesregierung mit den jeweiligen Ländern.

Gleichzeitig werden mit der Energieeinsparverordnungs Novellierung die Auflagen an Neubauten massiv verschärft. So soll der zulässige Jahresenergiebedarf aller Neubauten nach dem Bundesratsbeschluss ab 2016 um 25 Prozent sinken.

Es kommen auch neue Pflichten auf Verkäufer und Vermieter von Immobilien zu. In Zukunft muss bei der Immobilienanzeige der energetische Kennwert ausgewiesen sein. Außerdem muss bei der Besichtigung der Energieausweis dem Interessenten vorgelegt werden.

Nachdem der Bundesrat dem Regierungsentwurf nur mit Änderungen zugestimmt hat, muss die Bundesregierung darüber entscheiden, ob sie diese Änderungen akzeptiert, damit die Energiesparverordnung 2014 im Bundesgesetzblatt verkündet werden kann und somit in Kraft tritt.