Stuttgart, die Landeshauptstadt von Baden-Württemberg, hat über 600.000 Einwohner und ist damit die größte Stadt des Landes. Schduegerd, wie im schwäbischen die Landeshauptstadt ausgesprochen wird, liegt zwischen „Wald und Reben“ in dem für Stuttgart typischen Kessel. Die Stadtteile Stuttgarts erstrecken sich vom westlich gelegenen Glemswald bis in den im Osten gelegenen Schurwald. Südlich liegen die Fildern und nördlich die Ausläufer des Schönbuchs. Von Esslingen kommend fließt der Neckar durch die Bezirke Hedelfingen/Obertürkheim, durch das Stadtgebiet und schließlich durch den Bezirk Mühlhausen.

Die Stadt Stuttgart steht zukünftig genauso wie viele andere Großstädte einigen Herausforderungen gegenüber. Der demographische Wandel, die Konkurrenz um sichere Arbeitsplätze, die steigenden Anforderungen an sozialer Integration bei steigender Internationalität der Bevölkerung, die ökologischen Folgen des Klimawandels, die Bewältigung der wachsenden Mobilität sind hierbei nur einige Beispiele.

Die Wirtschaftsperspektive von Stuttgart ist dennoch rosig im deutschlandweiten Vergleich. Die Metropolregion zählt als exportstärkste in Deutschland. Daimler, Bosch, Porsche, Stihl und Kärcher sind Marken, die über alle Ländergrenzen hinweg bekannt sind. Des Weiteren ist Stuttgart als wichtiger Finanzplatz für Dienstleister in Deutschland nicht zu unterschätzen.

hart umkämpfter Wohnungsmarkt

Der Stuttgarter Wohnungsmarkt

Das Wohnen in Stuttgart wird zunehmend attraktiver und zieht mehr und mehr Menschen in die Stadt. Durch die erhöhte Nachfrage steigen die Mietpreise von Wohnungen an. In den letzten Jahren sind die Mieten für Wohnraum um 7,7 % gestiegen. In Baden-Württemberg liegt Stuttgart damit an der Spitze. Ein derartiger Anstieg des Mietspiegels wurde das letzte Mal Mitte der 90er Jahre beobachtet. Der Unterschied von damals zu heute ist, dass der Mietpreisanstieg damals in Baden- Württemberg flächendeckend zu verzeichnen war. Derzeit ist die erhöhte Nachfrage beispielsweise durch die Attraktivität Stuttgarts als Ausbildungszentrum gesteigert. So liegen die Mietpreise im Wohnsegment derzeit je nach Lage bei etwa 15 Euro pro Quadratmeter.

Trotz des beobachteten Anstiegs der Nachfrage nach Wohnungen ist ein genereller Rückgang des Wohnungsbaubedarfs zu erkennen. Der Wohnungsbaubedarf setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: dem Wohnungsersatzbedarf und dem Wohnungsneubedarf. Wenn die Anzahl von Haushalten steigt, steigt auch der Bedarf an neuen Wohnungen. Der Wohnungsersatzbedarf resultiert aus wegfallendem Wohnraum aus dem Bestand.

In der Zukunft wird laut Hochrechnungen des Statistischen Bundesamtes der Wohnungsneubedarf in Baden-Württemberg sinken der Wohnungsersatzbedarf jedoch steigen. Im Zeitraum 2011 bis 2015 wurde ein Ersatzbedarf von circa 53.000 Wohnungen errechnet und im Zeitraum von 2026 bis 2030 soll der sich der Ersatzbedarf verdoppeln. Daraus lässt sich schließen, dass der Wohnungsersatzbedarf deutlich zunimmt, hingegen der Bedarf an Wohnungsneubedarf abnimmt.

Der Wohnungsbaubedarf geht insgesamt stetig zurück. Dies ist jedoch keine neuartige Entwicklung, sondern ist schon seit Mitte der 90er Jahre zu beobachten. Begründet liegt das beispielsweise in den sinkenden Haushaltszahlen.

Gewerbeimmobilien Stuttgart

Um eine passende Gewerbeimmobilie in Stuttgart zu finden, sollte erst einmal darauf geachtet werden, dass die Größe und Lage der Immobilie zu den eigenen Bedürfnissen passt. Man sollte sich bei der Entscheidung, ob man eine Immobilie nutzen möchte nicht zu lange Zeit nehmen, da die Nachfrage an Gewerbeimmobilien in Stuttgart vergleichsweise hoch ist.

Die Mieten im Bereich Einzelhandel liegen in Stuttgart je nach Lage zwischen 200 und 300 Euro und die Durchschnittsmieten im Bürosegment zwischen 12 und 15 Euro.

Die Leerstandquote von Gewerbeimmobilien in Stuttgart ist in den letzten Jahren gesunken und beträgt derzeit 4,9 %, was im deutschlandweiten Vergleich niedrig ist und die solide Lage des Gewerbeimmobilienmarktes Stuttgarts wiederspiegelt.