Eines der am häufigsten diskutierten Themen im immobilienwirtschaftlichen Bereich, ist die gefährliche Entwicklung der Immobilienblase.

Unter dem Begriff “Immobilienblase” versteht man die Überhitzung des Marktes, d.h. Kaufpreise steigen über einen längeren Zeitraum deutlich mehr als Mieten, wodurch sich keine nachhaltigen Renditen erwirtschaften lassen.

Der aktuelle Immobilienindex (IMX) zeigt allerdings, dass der Immobilienmarkt in Deutschland nicht von der Immobilienblase betroffen ist, da sich im Durchschnitt die Miet- und Kaufpreise parallel zueinander bewegen.

© Immobilien Scout GmbH 2014

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In deutschen Metropolen wie München, Hamburg oder Köln haben sich Eigentumswohnungen im Gegensatz zu Mieten deutlich verteuert. In Berlin stiegen die Preise für Eigentumswohnungen um 15,6 %, Mieten dagegen um 7 %. Dies könnte auf eine “Immobilienblase” hindeuten, kann aber durch weitere Faktoren, die eine entscheidende Rolle spielen, wie z.B. die Entwicklung der Nachfrage, wiederlegt werden. Vielmehr sind mittelgroße Städte wie Regensburg, Freiburg, Augsburg oder sogar Bonn und Wiesbaden, aufgrund keiner stetig wachsenden Nachfrage, gefährdet. Die steigenden Immobilienpreise machen den Traum vom Eigenheim für Normalverdiener unerreichbar.