Es gibt einige Aspekte, die guten Kaffee ausmachen: Die Herkunft der Bohne, die Röstung, sowie die Frische. Der Stuttgarter Emanuel Vonarx möchte mit seinem Startup earlybird coffee den Menschen wieder guten Geschmack in die Kaffeetassen zaubern.

Gründer Emanuel Vonarx

Gründer Emanuel Vonarx

Seit Anfang des Jahres vertreibt er seine qualitativ sehr hochwertigen Bohnen. „Wir unterscheiden uns in 3 Punkten vom Massenmarkt“, erklärt der 28-Jährige, „zunächst mal gibt es bei uns nur die hochwertigsten Rohbohnen. Unter Kaffeebohnen gibt es eine riesige Bandbreite, was die Qualität betrifft. Kaffee ist ja eigentlich auch ein Naturprodukt, dass ist aufgrund der Massenproduktion leider ein bisschen in Vergessenheit geraten. Wir fangen bei der Rohbohne an und arbeiten noch mit „echten“, selten gewordenen Kaffeebauern zusammen.“

Wein hat ca. 500 Geschmacksausprägungen auf der Zunge. Eine Kaffeebohne dagegen bis zu 1000

Der zweite wichtige Aspekt sei die Röstung. Standart-Supermarkt Kaffee wird oftmals nur 5 Minuten bei 700 Grad sehr dunkel geröstet. So schmeckt man die mangelnde Qualität nicht -aber halt eben auch sonst nicht viel. Emanuel, der das Unternehmen zusammen mit seinem Kollegen Merlin Stellwag gegründet hat, macht das anders: „Wir haben das traditionelle Handwerk der Kaffeeröstung wiederentdeckt. Wir rösten in einem 70kg Trommelröster bei niedrigen Temperaturen mindestens 15 Minuten lang. Das ist zwar aufwendig, aber man schmeckt den Unterschied deutlich.“

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Der dritte Vorteil von earlybird coffee im Vergleich zu handelsüblichem Kaffee: Die Frische. Auf jeder Packung ist das Röstdatum aufgedruckt. Auf Kooperationen mit dem Einzelhandel verzichten die Jungs bewusst, „weil wir die Frische dann nicht mehr gewährleisten können.“ Sofort nach dem Rösten tritt bei Kaffeebohnen ein Alterungsprozess ein. Am besten ist ein Kaffee 2-8 Wochen nach der Röstung. Lag eine Packung Bohnen Monate oder Jahre in Lagerhallen und Supermarktregalen, ist sie eigentlich ungenießbar. Da hilft dann nur noch ordentlich Milch und Zucker.

Zielgruppe: Office Kunden 

Die meisten mittelständischen Unternehmen besitzen kleine Kaffeeküchen, in der sich jeder seine Tasse aus dem Automaten zieht. Oft sind diese Firmen eigentlich unzufrieden mit ihrer Kaffeeversorgung aber gibt es Unstimmigkeiten darüber, wer den Kaffee kauft, was für Kaffee gekauft wird und wer die Kaffeemaschine putzt. Dadurch ist der Kaffee meistens verbesserungswürdig. Und wenn er das nicht ist, ist er es spätestens im Vergleich zu gutem Kaffee!

Emanuel und Merlin denken über eine Art Abwrackprämie nach: Sie wollen in die Firmen gehen, den alten Kaffee mitnehmen und durch den eigenen ersetzen. Was aus dieser Idee wird, werden wir berichten.

Weitere Infos unter:

earlybird coffee GmbH

www.earlybird-coffee.de