Nachrüstpflicht für Wärmemesser bei Bestandsanlagen

Bis zum 31.12.2013 benötigen Zentralheizungen, die auch warmes Wasser bereitstellen, einen Wärmezähler. Diese Verpflichtung ergibt sich aus § 9 Abs. 2 der aktuellen Heizkostenverordnung. Der Zähler wird zwischen Heizkessel und Warmwasserspeicher eingebaut und erfasst die Energiemenge, die zur Erwärmung des Trinkwassers benötigt wird. Bisher wurde dieser Energieanteil über den Verbrauch der Wassermenge des Warmwasserspeichers rechnerisch ermittelt. In Zukunft ist ein Wärmezähler Pflicht, es sei denn, dessen Einbau erfordert einen “unzumutbar hohen Aufwand”, wenn beispielsweise Heizkessel und Warmwasserbereiter eine kompakte Einheit bilden.

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Ziel der Umrüstung ist eine genauere Abrechnung. Nur mit Wärmezählern ist es möglich, den Energieverbrauch für die Raumwärme und das Warmwasser genau zu bestimmen und die Wärmekosten in der Abrechnung entsprechend zu verteilen. Das ist wichtig, weil die Warmwasserbereitung in den letzten Jahren einen immer höheren prozentualen Anteil an den Gesamtkosten der Heizunsanlage hat.

Verfasser: Martin Veeh