Den Begriff Smarthome haben wir mittlerweile alle mal gehört. Aber smart bad? Ja, auch das gibt es. Smart bad meint die Digitalisierung unserer Nasszellen.

Da lässt sich die Badewanne über das Smartphone so steuern, dass sie genau bis 10cm unter den Rand mit genau 38,5 Grad warmen Wasser gefüllt ist, wenn ich heimkomme. Die Raumtemperatur habe ich auch schon hochgedreht und genau in dem Moment, in dem ich den Raum betrete, trällert der Refrain meines Lieblingsliedes aus den in den Wänden integrierten Lautsprechern. Das Licht habe ich farblich passend zur Musik eingestellt, nach einer Empfehlung meiner App. Bevor ich in die Wanne steige, kann ich noch meine Emails checken -auch der Badezimmerspiegel wurde ein paar smarten Upgrades unterzogen.

Ein smartes Bad bringt nicht nur einiges an luxuriösen Komfort mit sich, es macht einem auch bewusst, was man da eigentlich tut: Wieviel Wasser, wieviel Strom habe ich gerade verbraucht? Wieviel verbrauche ich im Monat, und wie kann ich diesen Verbrauch reduzieren?

Quelle: http://chayns1.tobit.com/SlitteRessource/Locations/1169/SlitteCustomTab/ContentImages/15087.jpg

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Hersteller, die bereits smarte Bäder anbieten, argumentieren zusätzlich mit dem demografischen Wandel. Die Menschen leben länger, und gerade älteren Menschen kann man mit einem digitalisierten Bad das Leben angenehmer machen. Vollständige Barrierefreiheit soll technisch realisierbar sein und somit die neue große Zielgruppe der „Best Ager“ ansprechen.

Noch ist das Konzept des Smartbad nicht in Deutschland vollständig angekommen, aber auf großen Messen wie der Interbad in Stuttgart kann man bereits einige Neuheiten der „smartbad“ Bewegung bewundern.