„smarthome“. Mal wieder hat der sich scheinbar nie dem Ende zuneigenden Topf der Anglizismen eine neue Wortschöpfung herausgebracht. Smarthome bedeutet eine intelligente Haussteuerung übers Smartphone. Sämtliche Geräte können vernetzt und somit von außerhalb gesteuert werden.

Ob wir nun wollen oder nicht, wir werden uns damit anfreunden müssen, denn alles „smarte“ erhält mehr und mehr Einzug in unsere digitalisierte Welt. (wie wärs eigentlich mal mit „smartmen“?!)

Der Fortschritt ist unaufhaltsam und wir sollten ihn mit offenen Armen empfangen. Ein Smarthome kann nämlich nicht nur Lampen aus- oder den Rauchmelder einschalten, es unterstützt uns auch dabei, unseren ökologischen Fussabdruck zu minimieren.

Durch eine zum Smarthome passende, kostenlose App wird der Stromverbrauch aller angeschlossenen Geräte graphisch und tagesaktuell dargestellt. Wer bis jetzt noch nicht wusste, was der Grund für die jeden Monat teuer anfallende Stromrechnung ist, erfährt es spätestens jetzt.

Zusätzlich kann die Heizung kontrolliert werden. Der Vorteil liegt auf der Hand: Wenn ich über mein Smartphone die Heizung anschalten kann, ist das Haus warm, wenn ich ankomme.

Was gibt es schöneres, als nach einem kalten Wintertag in eine beheizte Stube zu kommen. Fehlt nur noch die heiße Schokolade und ein knisterndes Kaminfeuer…

Außerdem bietet ein Smarthome-Konzept zusätzlichen Schutz vor Einbrechern: Im Haus installierte Kameras können ebenfalls angeschlossen und somit vom Handy aus überprüft werden -und zwar überall auf der Welt.

Einziges Manko: Wer im Ausland nicht auf WLAN zugreifen kann, zahlt Roamingkosten. Diese können, je nachdem wo man sich befindet, ganz schön teuer zu Buche schlagen.