Aufgrund der niedrigen Hypothekzinsen in den letzten Jahren haben sich viele Bürger/Innen dazu entschlossen eine Wohnung oder ein Haus zu kaufen. Dies gilt aber nur für bestimmte Regionen gemäß der Studie bzw. Analyse des Instituts für Wirtschaftsforschung Köln (IW Köln). Mehr als 402 Landkreise und kreisfreie Städte wurden hierfür berücksichtigt.  Laut Studie sind die Hypothekzinsen seit dem Jahr 2009 von 4,4 % auf 2,8 % zurückgegangen, was einen Anstieg von Immobilienkäufen hervorgerufen hat. Hier spielen aber auch unteranderem steuerliche Gründe sowie die schwankende Miet- und Preisentwicklung auf dem Immobilienmarkt eine große Rolle.

Wenn man sich die Karte unter dem Text genauer anschaut,  kann man erkennen, dass sich besonders im Osten Deutschlands sowie in Nordrhein- Westfalen, Rheinland- Pfalz und Saarland das Kaufen von Wohnungen oder  Einfamilienhäuser lohnt. In den Bundesländern Bayern und Baden-Württemberg ist es genau gegenteilig. Hier lohnt sich das Mieten aufgrund der schlechten Renditen beim Kauf um ein vielfaches mehr. In vielen Großstädten wie München, Stuttgart, Frankfurt oder Köln bleibt angesichts der Preisentwicklung das Mieten viel attraktiver.

Laut Studie lag die Wohneigentumsquote im Jahr 2008 bei 43 % und 2010 bei 46 %. Aus dieser steigenden Anzahl der Immobilienkäufe ist ersichtlich, dass viele Haushalte in Deutschland die Niedrigzinsphase nutzen und die Immobilien dadurch häufiger als Kapitalanlage verwenden.

© 2014 IW- Immo2

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Natürlich darf das Vermieten nicht an Attraktivität verlieren. Hier spielt die Mietpreisbremse eine große Rolle, welche diesen Sommer erwartet wird.

In der Immobilienwirtschaft ist das Verhältnis zwischen Miet- und Eigentumswohnungen sehr wichtig und sorgt dafür, dass der Immobilienmarkt flexibler und stabiler wird.